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Die Dauerausstellung im Emsland Archäologie Museum wurde in den letzten Monaten mit finanzieller Unterstützung aus dem Förderprogramm "Investitonsprogramm für kleinere Museen" des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur modernisiert und neu gestaltet. Das Grundkonzept des chronologischen Ausstellungsaufbaus von der Steinzeit bis zum Mittelalter ist beibehalten worden. Erstmalig gibt es die nach neuestem Forschungsstand überarbeiteten Texte nun auch in niederländischer Sprache. Eine weitere Neuheit: Die speziell für kleine Museumsbesucher angelegten Kindertexte und Mitmachstationen zum Ausprobieren.  

 

Die Dauerausstellung im Erdgeschoss des Archäologiemuseum bietet dem Besucher eine Zeitreise durch die frühe emsländische Geschichte von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter.

 

Gleich zu Beginn des Rundgangs sind eine über 9000 Jahre alte Mooreiche und der Faustkeil aus Twist ein erstes Highlight. Bevor im Emsland die Moore entstanden, gab es hier mächtige Wälder und die ersten Menschen: Der Faustkeil ist das älteste Zeugnis menschlichen Lebens in unserer Region!

Ein Hausmodell, Keramik, Werkzeuge und ein nachgebautes Großsteingrab vermitteln anschaulich die Errungenschaften der ersten Ackerbauern und Viehzüchter in der Jungsteinzeit, deren Erfindungen - wenn auch modifiziert und verbessert - zum Teil bis heute nachwirken.

 


 

Dass unsere Vorfahren kunstvoll und geschickt mit Bronze, später mit Eisen, umgehen konnten, beweisen zahlreiche Bronze- und Eisenfunde. Ein weiteres Highlight stellen die Funde aus der römischkaiserzeitlichen Siedlung in Geeste, Kottbree dar. Gleichzeitig beweisen römische Götterfiguren wie Mars, Merkur und Pan, dass es auch vom fernen Emsland aus Verbindungen zum römischen Reich gab. Glanzvoller Schlusspunkt der Dauerausstellung ist die Präsentation des Münzschatzfundes aus Haren. 1997 entdeckte die Kreisarchäologie in Haren ein kleines Tongefäß mit 384 Silbermünzen, die heute im Scheinwerferlicht des Museums ihre ganze Pracht entfalten.




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