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Sonderausstellungen

Veranstaltungsreihe „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

11.04. – 01.08.2021

Ausstellung: „Auf den Spuren jüdischen Lebens im Emsland.“

Wanderausstellung der Emsländischen Landschaft und des Emsländischen Heimatbundes. An vielen Orten des Emslandes stößt man auf Spuren jüdischen Lebens, welches ein wichtiger Bestandteil der emslänischen Geschichte darstellt, von den kleinen Anfängen im 18. Jahrhundert über selbstbewusste und blühende Gemeinden während der Weimarer Republik bis hin zur brutalen Vernichtung in den Jahren 1933-45. Zeugnisse jüdischen Lebens verstecken sich heute zumeist an den Ortsrändern: verwilderte Friedhöfe oder verwitterte Grabsteine mit hebräischen Zeichen und Symbolen sind kaum mehr sichtbare Spuren dieser einst blühenden Kultur. Auch im Emsland haben sich Menschen auf Spurensuche begeben und neue Spuren hinzugefügt: Denkmäler, Mahnmale, Stolpersteine. Engagierte Bürger haben zudem Geschichten und Einzelschicksale erkundet und so können in der Ausstellung die Menschen gezeigt werden, die sich hinter den Spuren verbergen.

 

Eintritt: regulärer Museumseintritt

Emsland Archäologie Museum und Stdtmuseum Meppen

 

 

 

17.10.2021 – 27.02.2022

"Powerfrauen - Damen, die Geschichte schrieben"

Im Herbst widmet sich das Emsland Archäologie Museum in der Sonderausstellung „Frauenpower – Damen, die Geschichte schrieben“ weltbekannten Frauen. Berühmten Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft wie Maria Theresia, Queen Victoria oder Simone de Beauvoir werden Damen gegenübergestellt, deren Wirken im Emsland in die gleiche Zeit fällt. Die kleine Auswahl umfasst insgesamt acht weltbekannte Frauen und ihre emsländischen Zeitgenossinnen. Anknüpfend an die Ausstellung des Stadtmuseums Meppen „Meppen in der Nachkriegszeit 1946-1951“ beginnt die kleine Reise in die Geschichte großer Frauen in den 1950er Jahren mit der Archäologin Elisabeth Schlicht und Elisabeth Schwarzhaupt, der ersten Ministerin der Bundesrepublik Deutschland und führt weit zurück bis in die Bronzezeit um 2.000 v. Chr.

 

Eintritt: regulärer Museumseintritt

Emsland Archäologie Museum

 

 

 

 

 

 

28.11.2021 – 27.02.2022

Kabinettausstellung: "Wohnen en miniature - eine spielerische Reise in die Kulturgschichte ds Wohnens"

Mit der kleinen Kabinettausstellung „Wohnen en minature – eine spielerische Reise in die Kulturgeschichte des Wohnens“ ergänzt das Archäologiemuseum die „Frauenpower“-Ausstellung im Obergeschoss des Hauses mit einem ganz spezifisch weiblichen Thema, nämlich mit Puppenstuben. Die kleinen Häuschen aus einer Privatsammlung zeigen sowohl Architekturgeschichte im Kleinen, als auch die Kulturgeschichte des Wohnens. Puppenhäuser, im 17. Jahrhundert aus rein ästhetischen Gründen aufgestellt, avancierten im 18. Jahrhundert zum „Lehrmittel“ für Mädchen, denen bildhaft vorgeführt wurde, wie ein gruter Haushalt auszusehen und zu führen war. Erst ab dem 19. Jahrhundert hielten Puppenstuben und Puppenküchen Einzug in die Kinderzimmer, nach wie vor allerdings mit der Intention, Mädchen auf ihre spätere Rolle als Hausfrau und Mutter vorzubereiten.

 

Eintritt: regulärer Museumseintritt

Emsland Archäologie Museum

 





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