09.09–28.10.2025
Ostfriesischer Münzschatz trifft auf emsländische Schätze
Eine Arbeitsgruppe von fünf zertifizierten Sondengängern fanden 96 römische Silbermünzen aus dem 1. und 2. Jahrhundert nach Christus. Der Fundort war bereits 1850 bekannt, geriet jedoch in Vergessenheit. Durch akribische Nachforschungen konnte der Fundort ermittelt und wissenschaftlich dokumentiert werden. Nach der professionellen Restaurierung begann die detektivische Feinarbeit: Die Ehrenamtlichen halfen dabei, Herkunft und Prägejahre der Münzen zu bestimmen. Die Funde sind innerhalb der Sonderausstellung als Leihgabe der Ostfriesischen Landschaft im Emsland Archäologie Museum ausgestellt.
Auch im Emsland arbeiten zertifizierte Sondengänger und Sondengängerinnen eng mit der Kreisarchäologie zusammen. Von einer Auswahl an Feuersteinartefakten über mittelalterlichen Schmuck bis zu Silbermünzen aus Clemenswerth gibt die Ausstellung einen Einblick, welche Schätze in unseren Böden verborgen liegen - und wie wichtig engagierte Bürgerforschung für die Wissenschaft sein kann.